2014 Mehrtagesfahrt

Gemeinsame Wanderfahrt HRV/FRGS auf der Saale

  • 3 Tage
  • Saale
  • Sachsen-Anhalt

Freitag

Nach gut einem Jahr Planung ging es am Freitag, 15. August 2014, los: die gemeinsame Wanderfahrt der FRGS und der Halleschen Rudervereinigung Böllberg / Nelson. Aus Frankfurt reisten Martina Hofmann, Silke Walter, Marja Ahlroos, Andreas Gewies, Gerhard Muth, Axel Bretzke, Stefan Siebrecht, Götz Marquardt und Christian Scholz mit der Bahn an, Karin und Jürgen Meyer kamen mit dem Auto aus Bamberg. Am Bahnhof holte uns Markus, der Sohn von Veranstaltungsleiter Dr. Sven Holtschke, mit dem Großraumtaxi ab und brachte uns ins Quartier.

Nach Zimmerbezug und Kaffeepause ging es zur HRV Böllberg / Nelson, wo Sven und seine Frau Sabine uns herzlich empfingen. Mit Steuermann Thoni (Hans Dieter Thondorf) verteilten wir uns auf drei Boote und ruderten die ersten beschaulichen zwölf Kilometer, begleitet von Thonis kundigen Erläuterungen. Am Abend führten uns Sabine, Sven und Thoni sichtlich stolz durch die Innenstadt. Beim Abendessen lernten wir Anke und Guido Friedrich kennen sowie Jens Bastet, den früheren FRGS-Schriftführer, der heute in Halle lebt.

Samstag

Am Morgen trafen wir uns mit allen Hallenser Kameraden (Anke Dietrich, Sabine Holtschke, Katrin Hübler, Ines Vogel, Andreas Dietrich, Guido Friedrich, Jürgen Hentze, Sven Holtschke, Lutz Kalina, Ingo Kirsten und Hans Dieter Thondorf) am Bootshaus. Es ging per Transfer zum Ruderverein Rot-Weiß 08 in Naumburg, kurzes Aufriggern (in Halle: „Anbauen") und los, die Saale aufwärts bis zur Unstrut-Mündung, ein Stück die Unstrut hinauf und zurück nach Naumburg.

Bei sonnigem Wetter fuhren wir flussabwärts durch malerische Landschaft, vorbei an Weißenfels. Der einzige Schauer ging - dank Svens Planung - genau während unserer Mittagsrast im Unterstand des Weißenfelser Ruder-Vereins nieder. Nach gut 40 Kilometern endete die Etappe in Bad Dürrenberg.

Abends waren wir zum Grillen am Bootshaus eingeladen: Bier, Wurst, Fleisch und selbstgemachte Salate. Die Frankfurter steuerten Handkäse mit Musik und Apfelwein („Schobbe") bei - der Handkäse wurde kritisch beäugt, aber tapfer verkostet. Zum Ausklang schwammen Windlichter auf der Saale, und Jürgen Hentze schenkte Sherry aus.

Sonntag

Nach dem Fußmarsch zum Bootshaus und Transfer zu den Booten in Bad Dürrenberg begann die zweite Etappe. Karin Meyer durfte als Steuerfrau ran und lenkte den „Senior" der Hallenser erstaunlich sicher - selbst als sie kurz versuchte, das Boot zwischen zwei Brückenpfeilern festzufahren. Durch drei Schleusen und vorbei am früheren Leuna-Gelände ruderten wir zur Mittagsrast zur Merseburger Rudergesellschaft, wo Svens vorbestellte Suppe wartete. Die letzten rund 15 Kilometer brachten uns zurück zum Bootshaus der HRV Böllberg / Nelson.

Glücklich gelandet, wurden wir mit dem festen Vorsatz unter die Dusche entlassen, das Ganze zu wiederholen - am 1. Mai des nächsten Jahres in Frankfurt. Im Zug zogen wir müde, aber zufrieden Bilanz: großartig! Vielen Dank an die Hallenser Kameraden für Organisation und herzliche Aufnahme. Ein dreifaches Hipp, Hipp, Hurra - und herzlich willkommen in Frankfurt!

Christian Scholz

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