Vereinsgeschichte
Von der Gründung 1879 in einer Sachsenhäuser Gastwirtschaft über Weltmeistertitel und Olympia bis zu den Masters-Erfolgen: die wichtigsten Ereignisse der Vereinsgeschichte im Überblick.
1879 – 1934
Gründerjahre und erste Blüte
Vierzehn Sachsenhäuser gründen die Gesellschaft — schon im Sommer 1880 folgt der erste Sieg. Bis in die 1920er-Jahre wächst die FRGS auf über 500 Mitglieder.
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1879
Gründung der FRGS am 9. Oktober 1879 durch 14 Sachsenhäuser in der Gastwirtschaft »Maaschanz«.
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1880
Erstes Rennen am 20. Juni 1880 — und erster Sieg der FRGS im 4+ auf der Mainzer Ruderregatta.
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1883
Beitritt zum Deutschen Ruderverband (DRV).
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1897
Gewinn des Frankfurter Stadtachters.
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1902
Gewinn der Kaiser-Vierer in Frankfurt, Gießen und Bamberg.
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1903
Sieg in der Rheinmeisterschaft, Gewinn des Holland-Bechers im Einer und Sieg im Städteachter »Frankfurt–Paris«.
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1904
Die Mitgliederzahl steigt auf 330.
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1922
Die Mitgliederzahl wächst auf 537.
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1926
Der 150. Gesamtsieg seit Gründung der Gesellschaft.
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1932
Der 200. Gesamtsieg seit Gründung.
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Die Zäsur
1934Durch die politischen Veränderungen in Deutschland 1933 wird die FRG Sachsenhausen gezwungen, einen Zusammenschluss mit dem Frankfurter Ruder Verein einzugehen und ihren Vereinsnamen aufzugeben. Die FRG Sachsenhausen — bis dahin 213 gewonnene Rennen — hat aufgehört zu existieren.
1946 – 1984
Neubeginn und Wiederaufbau
Zwölf Jahre nach der erzwungenen Auflösung beginnt alles von vorn: Neugründung, der erste Auslandsstart, Siege im Städteachter — und ein Bootshaus-Ausbau in 800 Stunden Eigenleistung.
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1946
Neugründung der FRG Sachsenhausen am 19. Oktober 1946.
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1951
Erste Trainingsverpflichtung nach dem Krieg (7. Mai 1951).
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1958
Erster Auslandsstart der FRG Sachsenhausen in Lecco.
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1959
Erneuter Gewinn des Städteachters »Frankfurt–Paris«.
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1961
Sieg im Städteachter »Frankfurt–Paris«.
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1967
Sieg im Städteachter »Frankfurt–Paris«.
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1971
Beitritt zur Rennrudergemeinschaft Frankfurt, die sich für den Juniorenrennbetrieb einsetzt.
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1979
Ausbau des Bootshauses in 800 Stunden Eigenleistung.
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1980
Der 800. Gesamtsieg seit Gründung.
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1984
Der 900. Gesamtsieg seit Gründung.
1985 – 2001
Vom Main auf die Weltbühne
Aus Hessenmeistern werden Deutsche Meister, Weltmeister und Olympiateilnehmer.
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1985
Hessenmeister im Männer-Doppelvierer.
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1987
Hessenmeister im LGW-Junioren-Doppelzweier der 17–18-Jährigen und der 15–16-Jährigen sowie im Junioren-Doppelvierer. Deutscher Meister der 15–16-Jährigen im LGW-Junioren-Doppelzweier.
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1988
Hessenmeister im LGW-Junioren-Einer und im LGW-Junioren-Doppelzweier der 17–18-Jährigen.
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1989
Deutscher Meister der 17–18-Jährigen im LGW-Doppelzweier und im LGW-Doppelvierer. Sieg im Lahnpokal und im Großherzogsachter in Gießen.
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1990
Ausbau der Bootshallen. Hessenmeister im LGW-Vierer ohne Steuermann der U 23. 1296 Siege seit Gründung, 107 Mitglieder.
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1992
Weltmeister der U 23 im LGW-Männer-Doppelvierer im schottischen Strathclyde.
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1993
Silbermedaille bei der Universiade in Buffalo im LGW-Einer. Deutscher Meister und Vizeweltmeister der U 23 im LGW-Männer-Doppelzweier (WM im griechischen Ioannina).
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1995
Teilnahme an den Weltmeisterschaften der offenen Klasse.
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1996
Elfter Platz bei den Olympischen Spielen in Atlanta. Deutscher Meister im LGW-Männer-Doppelzweier, Sieger in Henley und auf dem Rotsee, Vizeweltmeister im LGW-Männer-Doppelvierer.
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1997
Sieger in Henley (Masters: Vierer ohne und Vierer mit Steuermann), Rotsee-Sieger, Vizeweltmeister im LGW-Männer-Doppelvierer.
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1998
Weltmeister im LGW-Männer-Achter.
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1999
Sieger in Henley (Masters-Doppelvierer). Dritter bei den Weltmeisterschaften im LGW-Männer-Doppelzweier, Britischer Meister im Doppelzweier.
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2000
Sieger in Henley (Masters: Doppelzweier und Doppelvierer).
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2001
Vierter Platz bei der WM im LGW-Männer-Doppelzweier.
2002 – 2011
Die Masters-Jahre
Die Erfolge verlagern sich zu den Masters: Siege in Henley, Medaillen bei den World Master Games in Australien — und ein Achter mit Durchschnittsalter 65.
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2002
Zweifacher Hessenmeister durch Jürgen Meyer. World Master Games in Melbourne: je einmal Silber und zweimal Bronze durch Helmut und Jürgen Meyer.
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2003
Hessenmeister durch Jürgen Meyer.
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2005
Sieger in Henley (Masters-Doppelzweier).
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2007
Zweifacher Henley-Sieger (Masters-Doppelvierer). Der neu formierte Achter — Durchschnittsalter 65 — gewinnt am 1. Mai die Langstreckenregatta in Nied.
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2009
World Master Games in Sydney: Gold und Bronze durch Helmut Meyer.
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2011
Umbau und Erweiterung des Damen-Umkleidebereichs, neuer Saunabereich.