17.05.2026
Tag 1: Marbach - Lauffen: Die Wetter-Apps machten vor dem Start wenig Hoffnung für das Christi Himmelfahrt Wochenende, doch am Donnerstag hieß es trotzdem um 07:00 Uhr am Bootshaus: Start des "Himmelfahrtskommandos". Im Regen ging es mit Bootshänger nach Marbach, und kurz kam die Überlegung auf, die Etappe ausfallen zu lassen. Kaum saßen wir im Boot, begann es schon wieder zu nieseln. Kalte Böen begleiteten uns – aber gerudert wurde trotzdem. Der Neckar entschädigte mit traumhaften Ausblicken auf die Weinberge, ungewohnt wenig Verkehr und ganz und gar liebliche Landschaft. Drei Schleusen und 32 Kilometer später erreichten wir Lauffen – endlich runter vom Rollsitz und los zum Abendessen.
Tag 2: Lauffen – Bad Wimpfen: Auch Tag 2 hatte reichlich Schleusen zu bieten. In Heilbronn wurden wir beim Motorbootclub durch Hafenmeister Rolf und sein Team äußerst herzlich empfangen und bestens versorgt, auch mit tatkräftiger Unterstützung bei der manuell betriebenen Stadtschleuse – entsprechend gut war die Stimmung, als es weiter Richtung Bad Wimpfen ging. Am Nachmittag blieb es trocken, und nach 25 Kilometern erreichten wir Bad Wimpfen, ein hübsches Etappenziel und der passende Abschluß für einen gelungenen zweiten Rudertag.
Tag 3: Bad Wimpfen - Neckargerach: Es blieb kalt und schleusenreich, die Eisheiligen wurden mächtig verflucht – heilig hin oder her…. Die Pause in Neckarelz wurde wegen Regen einfach verlängert, und manch einer hat die Zeit für ein Nickerchen genutzt. Trotz Regenpause und kühler Temperaturen blieb die Stimmung gut, und nach 30 Kilometern erreichten wir Neckargerach. Von dort ging es weiter mit dem Auto nach Eberbach zum Hotel.
Tag 4: Neckargerach - Eberbach: Für die letzte Etappe ging es noch einmal nach Neckargerach zurück. Nach 12 Kilometern und einer letzten Schleuse endete die Tour beim Eberbacher Ruderverein. Der Spaßfaktor isch jetz over! Boote verladen, zurück nach Frankfurt, ausladen, putzen. Am Ende standen 102 Kilometer, 11 Schleusen und eine großartige Mannschaft – samt dreifach donnerndem Hipp-Hipp-Hurra für Martinas Organisation.